Beschreibung
Das Arbeitszimmer eines abwesenden Schriftstellers. Bücher stapeln sich, die Feder ruht, und der Papierkorb quillt über vor zerknüllten Entwürfen. Ein Spiel aus Licht und Schatten, in dem die Zeit stillzustehen scheint.
Die Geschichte eines zerknüllten Entwurfs, der wie ein Samenkorn ohne Wurzeln in der Erde der Bücher nach einem Ort sucht, an dem er keimen kann. Mit seiner kindlichen Unschuld und seinen neugierigen Augen sucht er sich einen Platz zwischen den Seiten und stößt dabei auf die Undurchdringlichkeit der Bücher – Grenzen, die er nicht überschreiten kann. Auf der Suche nach Identität und Herkunft entdeckt er die Freiheit. Ein fragiles Gleichgewicht zwischen Poesie und Burleske, Unschuld und Verspieltheit, getragen von zwei Instrumenten, die auf der Bühne dem Stück eine Stimme verleihen.
